Geld Einzahlen auf ein Geschäftskonto - Kosten je nach Bank

Kosten Einzahlung Geschäftskonto

Nicht jeder Unternehmer muss Bargeld auf sein Geschäftskonto einzahlen. Viele Freiberufler oder Selbständige erhalten schon lange kein Bargeld mehr von ihren Kunden, sondern eine Überweisung auf ihr geschäftliches Girokonto. Muss dennoch mal Bargeld eingezahlt werden, können sich zumindest Kleinunternehmer mit einer Einzahlung auf ihr Privatkonto behelfen.

Es gibt jedoch genug Branchen, bei denen die Annahme von Bargeld erforderlich ist. Für Bareinzahlungen rufen die Banken und Sparkassen allerdings sehr unterschiedliche Preise auf. Wer bei der falschen Bank ein Geschäftskonto eröffnet hat, muss für Einzahlungen auf sein Konto sehr hohe Gebühren bezahlen. Wir haben daher für unserem Vergleich die Preise der einzelnen Banken recherchiert.

Bargeld einzahlen auf ein Geschäftskonto

Banken und Sparkassen in Deutschland bepreisen den "Service" einer Bareinzahlung auf ein eigenes Konto sehr unterschiedlich. Wer regelmäßig Bargeld auf sein Geschäftskonto einzahlen muss, sollte diesen Kostenfaktor bei der Wahl seines Geschäftskontos unbedingt im Blick haben. Bei den Direktbanken sind Einzahlungen auf ein Geschäftskonto nur über Umwege möglich und generell recht teuer.

Allerdings langen selbst einige Filialbanken bei ihren Geschäftskunden kräftig zu und nehmen für jede Bareinzahlung auf ein Firmenkonto bestenfalls 3€. Andere Banken bepreisen dagegen eine Einzahlung am Einzahlungsautomaten mit nur wenigen Cents. Wir zeigen in der Tabelle zu jedem Geschäftskonto die Konditionen für eine Bareinzahlung und geben unter der Tabelle weitere Tipps, um das richtige Geschäftskonto auszuwählen, wenn man Bargeld einnimmt und einzahlen muss.

Konditionen der Banken für Bareinzahlungen auf ein Geschäftskonto

Anbieter

Konditionen

Kosten Bareinzahlung und Besonderheiten des Kontos

Details

Fidor Bank

Fidor Bank

Kontopreis ab 0€

Buchung beleglos 0€

MasterCard Kreditkarte24,95

 

Beträge zwischen 50€ und 999€ können täglich bei Rewe, Penny, dm und weiteren Partnern eingezahlt werden. Einzahlungen bis 100€ je Monat kostenlos. Darüber hinaus 1,75% Gebühr. 

Fazit: Empfehlenswert, wenn nur ab und zu kleinere Beträge eingezahlt werden müssen.

Kostenloses Geschäftskonto für GmbHs, Selbständige und Freiberufler

Informationen

zur Bank

N26 Geschäftskonto

N26

Kontopreis 0€

Buchung beleglos 0€

MasterCard Kreditkarte24,95€

Maestro und girocard0€

Einzahlungen sind - wie bei der Fidor Bank - an den Kassen vieler Supermärkte möglich. Gebühren für Einzahlungen über die monatliche Freigrenze von 100€ liegen bei 1,5%.

Fazit: Empfehlenswert, wenn nur ab und zu kleinere Beträge eingezahlt werden müssen.

Eröffnung nur für Selbständige und Freiberufler. Mastercard Business mit Rückvergütung (0,10% auf Umsatz).

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Deutsche Bank

Deutsche Bank

Kontopreis ab 9,90€

Buchung beleglos ab 0,07€

MasterCard Kreditkarte29€

Maestro und girocard0€

Scheine können an den eigenen Einzahlautomaten eingezahlt werden. Die Kosten für eine Einzahlung liegen zwischen 0,0€ und 0,22€ je nach Kontenmodell (beleglose Buchung).

Bareinzahlungen an der Kasse kosten je 2,50€. Bei den teureren Kontenmodellen sind 2 bzw. 4 Freiposten inklusive.

Fazit: Sehr günstige Möglichkeit Scheine am Automaten einzuzahlen. Wer häufiger größere Mengen Münzen einzahlen muss, sollte sich jedoch die Geschäftskonten der Commerzbank ansehen.

4 verschiedene Geschäftskonten (9,90€, 15,90€ und 29,90€ Kontogebühr).

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Penta Firmenkonto

Penta

Kontopreis 0€

Buchung beleglos 0€

MasterCard Kreditkarte0€

Keine Möglichkeit kostenlos Bargeld einzuzahlen. Umweg über Fremdbank notwendig (z.B. Reisebank für 6,50€ bzw. 1%)

50 Freiposten im Monat für beleglose Buchungen

Fazit: Geschäftskonto nicht geeignet, wenn Bargeld eingezahlt werden muss

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Kontist Geschäftskonto

Kontist

Kontopreis 0€

Buchung beleglos 0€

MasterCard Kreditkarte29€

Virtuelle Mastercard kostenlos. Mastercard zum Anfassen kostet 29€ im Jahr.

Fazit: Nicht geeignet, wenn Bargeld auf das Geschäftskonto eingezahlt werden muss

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Commerzbank Firmenkonto

Commerzbank

Kontopreis 6,90€

Buchung beleglos 0,15€

Maestro und girocard

10€

MasterCard Kreditkarte39

Einzahlungen am Automaten kosten 1€. Die Automaten nehmen je Einzahlung bis zu 1.000 Münzen. Geld einzahlen am Schalter kostet 2,50€.

Bank mit vielen Filialen in Deutschland

Fazit: Für häufiges Einzahlen von Münzgeld das günstigste Geschäftskonto. Werden eher Scheine eingezahlt, ist die Deutsche Bank günstiger.

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Netbank Geschäftskonto

Netbank

Kontopreis 4,85€

Buchung beleglos 0€

MasterCard Kreditkarte10€

Keine Möglichkeit kostenlos Bargeld einzuzahlen. Umweg über Fremdbank notwendig (z.B. Reisebank für 6,50€ bzw. 1%)

Kontoeröffnung nur für Selbständige und Freiberufler

Fazit: Nicht geeignet, wenn Bargeld eingezahlt werden muss

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Skatbank Geschaeftskonto

Deutsche Skatbank

 

Kontopreis 0€

Buchung beleglos 0€

MasterCard Kreditkarte29€

 

Die Skatbank bietet keine Bareinzahlungen auf das Geschäftskonto an. Bareinzahlungen nur über (kostenpflichtige) Umwege möglich.

Ab 500€ Habenumsatz (Geldeingang) im Monat keine Kontoführungsgebühr

Fazit: Nicht geeignet, wenn man Bargeld auf sein Geschäftskonto einzahlen muss.

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HypoVereinsbank

Kontopreis ab 7€

Buchung beleglos ab 0,04€

MasterCard Kreditkarte15€

Maestro und girocard7€

Bareinzahlung 2,50€, 1,20€ oder 0,40€ (bzw. nur 0,04€ am Automaten) je nach Kontenmodell. 0,40€ bzw. 0,04€ je Einzahlung beim Business Komfort Konto für 40€ im Monat.

Fazit: Bei sehr häufigen Einzahlungen (Münzen und Scheine) und sehr vielen Buchungen / Transaktionen kann sich das teure Kontenmodell für Bareinzahlungen lohnen. Ansonsten sind die Firmenkonten der Commerzbank bzw. Deutsche Bank günstiger.

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Postbank Firmenkunden

Postbank

Kontopreis ab 5,90€

Buchung beleglos 0,20€

V-Pay & girocard0€

Visa Business Kreditkarte30€

Bareinzahlung kostet je angefangene 5.000€ 3€ Gebühr. Z.B. 3€ für Einzahlung über 10€ und 6€ für Einzahlung über 5.001€.

Reduzierung Kontogebühr auf 5,90€ bei Guthaben > 5.000€ im Schnitt.

Fazit: Für das regelmäßige Einzahlen oder Einzahlungen höherer Summen ist die Postbank zu teuer.

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Santander Geschaeftskonto

Santander

Kontopreis 9,90€

Buchung beleglos 0,30€

Maestro und girocard

?

MasterCard Kreditkarte?

Es werden keine / kaum Konditionen im Internet veröffentlicht

Kontoeröffnung nur vor Ort (mit Termin)

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DKB Firmenkonto

DKB

Kontopreis 0€

Buchung beleglos 0€

V-Pay & girocard0€

Visa Business Kreditkarte0€

Einzahlung in vielen Geschäften möglich (siehe Fidor Bank), allerdings immer 1,75% Gebühr auf den Einzahlungsbetrag. Scheine kostenlos einzahlen an einigen wenigen Automaten im Osten Deutschlands (hier).

Eröffnung nur für spezielle Freiberufler (z.B. Arzt oder Apotheker)

Fazit: Nur geeignet, wenn sehr selten Bargeld eingezahlt werden muss und man das Geschäftskonto überhaupt eröffnen darf.

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Targobank Businesskonto

Targobank

Kontopreis ab 8,90€

Buchung beleglos 0,15€

V-Pay & girocard0€

Visa Business Kreditkarte39€

5 Bareinzahlungen im Monat kostenlos in den wenigen Filialen.

Nur für Einzelunternehmer (Selbständige und Freiberufler)

Fazit: Freiberufler und Selbständige, die ca. einmal die Woche Bargeld einzahlen müssen, erhalten bei der Targobank ein gutes Angebot. Bei vielen Buchungen oder häufigeren Einzahlungen ist das Geschäftskonto zu teuer.

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Sparkasse

?

Über 400 eigenständige Sparkassen. Genaue Informationen nur direkt bei Ihrer Sparkasse

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Fyrst Geschäftskonto

Kontopreis 0€

Buchung beleglos 0,19€

V-Pay & girocard0€

Bargeld einzahlen am Schalter oder an den Automaten der Deutschen Bank / Postbank

Je Einzahlung auf Fyrst Geschäftskonto 0,6% (mindestens 5€). 50 Freiposten bei beleglosen Buchungen im Monat.

Fazit: Einiziges Geschäftskonto einer Direktbank mit bequemer Möglichkeit Bargeld einzuzahlen, allerdings nicht besonders günstig. Nur bei wenigen Einzahlungen im Monat empfehlenswert.

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zur Bank

Bargeld einzahlen auf ein Geschäftskonto?

In Deutschland ziehen weiterhin viele Konsumenten die Barzahlung der Kartenzahlung vor. Selbst wenn irgendwann die klare Mehrheit der Deutschen beim Einkauf hauptsächlich zum Smartphone (mobile Payment) oder zur EC- bzw. Kreditkarte greifen sollte, werden die wenigsten Geschäfte es sich leisten können die Annahme von Bargeld zu verweigern. Die Barzahler würden dann unter Umständen ein alternatives Geschäft wählen und der Händler würde Umsatz verlieren.

Für den Händler bedeutet Bargeld jedoch Kosten (Kartenzahlungen kosten ebenfalls), Arbeit und ein gewisses Risiko Opfer eines Überfalls zu werden. Das eingenommene Bargeld muss gesammelt, vorübergehend verwahrt und irgendwann zur Bank gebracht werden. Einzahlungen auf ein Geschäftskonto sind unter anderem aus folgenden Gründen notwendig:

  • Senkung des Überfallrisikos durch einen reduzierten Kassenbestand
  • Gewährleistung der Liquidität auf dem Geschäftskonto

Bei Kartenzahlungen fallen für den Händler ebenfalls Kosten und Gebühren je Zahlungsvorgang an. Allerdings spart man sich den Weg zur Bank und senkt seinen Bargeldbestand und somit den möglichen Schaden bei einem Überfall.

Ausland bei Verzicht auf Barzahlungen deutlich weiter

Firmenkonto GmbH vergleichWer in den letzten Jahren seinen Urlaub in den Niederlanden oder Schweden verbracht hat, konnte selbst erleben, dass in diesen Ländern deutlich weniger bar bezahlt wird. In vielen Restaurants und Geschäften ist es inzwischen nicht mehr möglich mit Scheinen oder Münzen zu bezahlen, sondern nur noch mit Karten oder anderen elektronischen Zahlungsmethoden.

In diesen Ländern ist es somit immer seltener notwendig, auf das eigene Geschäftskonto Bargeld einzahlen zu können. Somit können selbst von vielen Einzelhändlern und Restaurants (günstige) online Geschäftskonten genutzt werden. In Deutschland wird die Entwicklung jedoch mindestens noch Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnt dauern. 

Notwendigkeit Bargeld zu akzeptieren und einzuzahlen bleibt bestehen

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern in Europa wird in Deutschland weiterhin hauptsächlich bar bezahlt. Unternehmer müssen somit in der Regel Kartenzahlungen und Barzahlungen parallel anbieten. Unternehmen, die Bargeld einnehmen, müssen sich außerdem mit den Möglichkeiten und Kosten einer Bareinzahlung auseinandersetzen.

Im Folgenden gehen wir detaillierter auf die Kosten für eine Einzahlung auf ein Geschäftskonto ein und nennen ein paar Tipps, wie man diese Gebühren unter Umständen reduzieren kann.

Hohe Gebühren für Bareinzahlungen auf ein Geschäftskonto

Nicht alle Banken bieten ihren Geschäftskunden die Möglichkeit Bargeld auf ihr Konto einzuzahlen an. Bei den Direktbanken, die ein Geschäftskonto anbieten, lassen die wenigsten überhaupt Einzahlungen von Bargeld zu. Dies liegt sicherlich an den fehlenden eigenen Filialen und Automaten. Einige Direktbanken (z.B. N26 oder Fidor Bank) sind deshalb eine Kooperation mit dem Zahlungsdienstleister barzahlen.de eingegangen, um ihren Kunden zumindest eine Notlösung für Bareinzahlungen anbieten zu können.

Bei den genannten Direktbanken können Kunden in einigen Geschäften bis zu 100€ im Monat kostenlos einzahlen. Für Einzahlungen darüber hinaus fällt ein prozentuales Entgelt von 1,5% bis 1,75% an. Aufgrund der vorgeschriebenen Spanne von 50€ bis maximal 999€ je Einzahlung am Tag und der fehlenden Akzeptanz größerer Mengen an Münzen (Geschäfte müssen nur maximal 50 Münzen annehmen), ist diese Art der Einzahlung auf ein Geschäftskonto sicherlich nicht für alle Unternehmer praktikabel. Außerdem sind bei einigen Filialbanken die Konditionen für Bareinzahlungen auf ein Geschäftskonto deutlich günstiger.

Geld einzahlen auf ein Geschäftskonto bei einer Filialbank

Ist man Kunde einer Filialbank oder Sparkasse, kann man in den Filialen oder, wenn vorhanden, an den Einzahlungsautomaten Geld einzahlen. Zu beachten gilt, dass nicht alle Einzahlungsautomaten neben Scheinen auch Münzgeld akzeptieren. Zumindest bei der Postbank und der Commerzbank lässt sich ebenfalls Hartgeld an den Automaten einzahlen.

Die Kosten für eine Bareinzahlung bei einer Filialbank fallen je nach Bank allerdings sehr unterschiedlich aus. Bei der HypoVereinsbank kann man Scheine bereits ab 0,04€ und gemischtes Geld bzw. Hartgeld am Schalter für nur 0,40€ einzahlen. Freilich werden diese günstigen Konditionen durch die hohe Kontoführungsgebühr von 40€ im Monat "subventioniert". Bei einigen anderen Banken mit Filialen zahlt man dagegen 3€ je Einzahlung und kommt ebenfalls nicht um eine Kontoführungsgebühr und Buchungskosten herum.

Bestes Geschäftskonto für die Einzahlung von Hartgeld

GmbH Kontoeröffnung UnterlagenFür Unternehmen, die  fast täglich Münzen (und Scheine) einzahlen müssen, bietet die Commerzbank das beste Geschäftskonto an. Die Commerzbank verlangt für Einzahlungen an einem Einzahlungsautomaten je einen Euro. Einzahlungen am Schalter würden dagegen je 2,50€ kosten, aber aufgrund des deutlich höheren Tempos sind Einzahlungen über den Automaten sowieso deutlich komfortabler. Die Konditionen des Geschäftskontos sind insgesamt gut. Ärgerlich ist allerdings, dass die Commerzbank führ Abhebungen, selbst an den eigenen Geldautomaten (je 1€!), Gebühren verlangt. Vermutlich werden jedoch die wenigsten Unternehmer regelmäßig Bargeld von ihrem Geschäftskonto abheben müssen und unter diesen Kosten leiden.

Wer fast täglich Bargeld (und hauptsächlich Münzen) einzahlen muss und dazu eine sehr große Anzahl an Kontobewegungen hat, der sollte sich zusätzlich das große Geschäftskonto der Hypovereinsbank ansehen. Die Buchungskosten sind die günstigsten im Geschäftskonto Vergleich einer Filialbank, allerdings zahlt man monatlich 40€ Kontoführungsgebühr. In vielen Fällen ist daher ein Geschäftskonto bei der Commerzbank oder der Deutsche Bank die bessere Wahl.

Bestes Geschäftskonto für Bareinzahlungen mit wenigen Münzen

Für die meisten Unternehmen, die regelmäßig Bargeld einzahlen müssen, bietet vermutlich die Deutsche Bank das beste Geschäftskonto an. Bei der Deutsche Bank finden sich moderate Kontoführungsgebühren und günstige Konditionen für Einzahlungen auf das Geschäftskonto. Die Deutsche Bank offeriert vier verschiedene Geschäftskonten, sodass man je nach Bedarf und Anspruch zu einem späteren Zeitpunkt sein Kontomodell wechseln kann.

Bei der Deutsche Bank fallen fürs Geld einzahlen am Einzahlungsautomaten nur die Gebühren für beleglose Buchungen an und diese liegen je nach gewählten Geschäftskonto zwischen 0,15€ und 0,05€. Allerdings lassen sich an den Automaten, im Gegensatz zur Commerzbank oder Postbank, nur Scheine einzahlen. Münzen müssen dagegen, genau wie bei der HypoVereinsbank am Schalter oder mittels Safebag zum Zählen abgegeben werden. Kleinere Mengen an Münzgeld werden kostenlos am Schalter entgegen genommen, allerdings muss man größere Mengen an Hartgeld mit dem Safebag einzahlen, was 5€ kostet.

Von den Konditionen her sind die Geschäftskonten nicht nur für regelmäßige Bareinzahlungen eine gute Wahl. Müssen jedoch täglich größere Mengen an Münzen eingezahlt werden, sollte man sich eher für die HypoVereinsbank oder Commerzbank entscheiden. Eventuell kann man jedoch die Einzahlungen des Hartgeldes etwas aufschieben und die Münzen sammeln und nur einmal in der Woche zur Bank bringen. In diesem Fall bleibt die Deutsche Bank das beste Angebot  für Unternehmen, die häufig Bargeld einzahlen müssen. Scheine können zumindest täglich zu sehr günstigen Konditionen eingezahlt werden.

Kostenloses Geschäftskonto mit günstigen Einzahlungsmöglichkeiten

Geschäftskonto ohne SchufaNeben den Kontoführungsgebühren bilden bei Geschäftskonten besonders die Buchungskosten einen größeren Kostenblock. Bei allen Firmenkonten einer Filialbank zahlt man Gebühren für Transaktionen bzw. Bewegungen auf dem Konto. Einige Direktbanken haben Businesskonten im Angebot, bei denen weder eine Kontoführungsgebühr, noch Buchungskosten anfallen. Inzwischen kann man bei einigen dieser online Geschäftskonten zumindest kleinere Beträge kostenlos einzahlen (siehe Tabelle bei Fidor Bank bzw. N26).

Allerdings sind die Einzahlungen über die Kasse eines Geschäfts oder Supermarkts nicht für jeden Unternehmer bequem genug und praktikabel. Außerdem fallen nach den ersten eingezahlten 100€ bzw. bereits nach 2 Einzahlungen im Monat (resultierend aus dem Mindesteinzahlungsbetrag von 50€) Gebühren an. Diese Gebühren sind mit 1,5% bis 1,75% auf den ersten Blick hoch, aber zumindest bei Beträgen von bis zu 400€ günstiger als die Einzahlung über eine Fremdbank. Möchte man über eine Fremdbank oder bei einer Sparkasse bei der man selber kein Kunde ist Bargeld auf sein Geschäftskonto einzahlen, zahlt man im Schnitt über 10€ (und bestenfalls 6,5€ bei der Reisebank).

Wer in erster Linie Kosten für sein Geschäftskonto vermeiden bzw. reduzieren möchte, bestenfalls nur ab und zu geringere Mengen Bargeld und selten bis nie Münzen einzahlen muss, kann mit einem Businesskonto bei der Fidor Bank oder N26 glücklich werden. Beide Konten sind aus Kostengründen sehr zu empfehlen und in unserem Geschäftskonto Vergleich weiter oben zu finden. Für häufigere Bareinzahlungen eignen sie sich jedoch nicht. Durch das prozentuale Entgelt, spätestens ab der zweiten Einzahlung im Monat, würden die Gebühren für Bareinzahlungen schnell die Kosten eines günstigen Geschäftskontos bei einer Bank mit Filialen vor Ort übersteigen.

Möglichkeiten die Kosten fürs Geld einzahlen auf ein Geschäftskonto zu reduzieren

Im Folgenden stellen wir einige Ideen kurz vor, wie man unter Umständen seine Kosten für Bareinzahlungen auf sein geschäftliches Konto reduzieren kann:

  • Konditionen des eigenen Geschäftskontos überprüfen und gegebenenfalls die Bank und das Geschäftskonto wechseln
  • Zweites Geschäftskonto bei einer Filialbank für Einzahlungen eröffnen und Buchungen über eine kostenlose Direktbank abwickeln (lohnt sich eher nicht für kleine Unternehmen)
  • Münzgeld einzuzahlen ist oft besonders teuer, wobei die Anzahl der Münzen in der Regel keinen Einfluss auf die Höhe der Gebühren hat. Wenn möglich Bargeld (speziell das Hartgeld) sicher verwahren und z.B. nur wöchentlich einzahlen.
  • Bargeld über den Umweg eines Privatkontos einzahlen (nur praktikabel für Einzelunternehmer, die sehr selten Bargeld einzahlen müssen).

Wir hoffen Sie finden das für Sie beste Geschäftskonto für häufige Bareinzahlungen und können Ihnen helfen Kosten für Ihre Bankverbindung zu vermeiden bzw. zu reduzieren.