Commerzbank Geschäftskonto

 

Commerzbank Geschäftskonto

Günstige Geschäftskonten der Commerzbank

Die Commerzbank gehört neben der Deutschen Bank zu den größten Banken Deutschlands. Die Commerzbank ist besonders stark im Geschäfts- und Firmenkundenbereich. Das Geldhaus betreut ca. eine Million Firmenkunden und bietet drei Kontenmodelle für Geschäftskunden an.

Wir stellen das günstige Klassik Geschäftskonto, das Premium Geschäftskonto und das Premium Plus Konto ausführlich vor.

Außerdem nennen wir gute Alternativen zum Geschäftskonto der Commerzbank, falls man seine Kosten reduzieren möchte und auf Filialen verzichten kann.

 

Günstiges Firmenkonto der Commerzbank

Die Commerzbank bietet drei verschiedene Konditionsmodelle für Firmenkonten an. Das günstigste Geschäftskonto wird für 9,90€ im Monat angeboten. Die Kontogebühr beinhaltet 10 Freiposten für beleglose Buchungen, die ansonsten je 0,15€ kosten. Beim Premium Geschäftskonto fallen keine separaten Gebühren für die ersten 75 beleglosen und 10 Ein- und Auszahlungen an, dafür beträgt die Kontoführungsgebühr 24,90€ im Monat. Zum Geschäftskonto Premium plus gehören bereits 750 beleglose Buchungen im Monat, was sich allerdings im hohen Kontenpreis von 49,90€ bemerkbar macht.

Die Commerzbank ist eine Filialbank mit vielen Geschäftsstellen in Deutschland. Firmenkunden haben feste Ansprechpartner und können vor Ort am Schalter oder an den vielen Einzahlautomaten Bargeld einzahlen.

Commerzbank Firmenkonto - Alles auf einem Blick

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  Commerzbank - Günstiges Geschäftskonto
Kontoanbieter Firmenkonto Commerzbank
Kontoführungsgebühr 9,90€ - (KK) bzw. 24,90€ beim Premium Konto (PK) oder 49,90€ bei Premium Plus (PP)
Kostenloses Geschäftskonto Keine Kostenbefreiung möglich
Bankkarte
0€ - (beim Premium plus Konto sind 2 Karten (Girocard) inklusive)
Kreditkarte 39,90€ -  Bei PK und PK sind 1 bzw. 2 Premium Kreditkarten mit 0,55% Rückvergütung inkl. (Kartenpreis sonst je 79,90€)
Beleglose Buchungen

0,15€ -  0,10€ bei PK und PP

Monatlich 10 Freiposten bei KK, 75 Freiposten bei PK und 750 Freiposten bei PP

Beleghafte Buchung
1,50€ - (z.B. Scheck Einreichung, schriftliche Überweisung usw.)
Kostenlos abheben
Nein - Abhebungen am Automaten je 1€ bei der Cashgroup (10 Ein- und Auszahlungen kostenlos p.M. mit den Premium Konten)
Kostenlos Geld einzahlen

Nein - Einzahlung am Schalter 2,50€ und am Einzahlungsautomat je 1,00€. 

10 Bareinzahlungen (bzw. Abhebungen) p.M. kostenlos mit PK oder PP

Zinsen Girokonto 0% -> Zusätzlich am besten Firmen Tagesgeldkonto eröffnen
Zinsen Dispokredit
auf Anfrage
Geduldete Überziehung auf Anfrage
Startguthaben / Prämie
Nein
Mögliche Unternehmensformen

Einzelunternehmer, Freiberufler, GmbH, UG, Ltd., AG, GmbH und Co KG, OHG, KG, GbR usw.

"Schnittstellen" z.B. für DATEV (optional)
  • COINFO (Elektronische Bereitstellung von Konto-Umsatzinformationen) 10€ p.m. beim Klassik Geschäftskonto bzw. 0€ beim Premium Konto
  • COTRANSFER (Automatisierte Verarbeitung von Zahlungsaufträgen sowie beleglose Weiterleitung an Dritte) 5€ p.m. beim Klassik Geschäftskonto bzw. 0€ beim Premium Konto
Besonderheiten
  • Im Vergleich günstige Möglichkeit Hartgeld (Münzen) einzuzahlen
  • Kontowechselservice: Bequemer Wechsel des Geschäftskontos möglich. Zahlungspartner werden über neue Bankverbindung informiert
  • Gründer Angebot: Unternehmen / Start-ups jünger 3 Jahre zahlen die ersten 2 Jahre nur 14,90€ Kontogebühr bei PK
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Stärken und Schwächen des Geschäftskontos der Commerzbank

Das günstige Geschäftskonto der Commerzbank ist ein insgesamt gutes Konto für Freiberufler, Selbständige und kleinere Unternehmen, die eine Bank mit Filialen benötigen (z.B. um Bargeld einzahlen zu können). Die Kosten für beleglose Buchungen liegen mit 0,15€ sogar unter dem Niveau des vergleichbaren Firmenkontos der Deutschen Bank. Außerdem erhält man beim Commerzbank Geschäftskonto, im Vergleich mit den meisten anderen Filialbanken, monatliche Freiposten für beleglose Buchungen.

Fallen jedoch sehr viele Buchungen an, so kann sich ein Angebot mit günstigeren Buchungskosten lohnen. Bereits ab ca. 150 Buchungen (Überweisung, Geldeingänge usw.) im Monat favorisieren wird das Premium Geschäftskonto der Commerzbank für 24,90€, aber inkl. 75 belegloser Buchungen, zwei Girocards und einer Premium Business-Kreditkarte. 

Überhaupt keine Kontoführungsgebühr bzw. Buchungskosten fallen übrigens bei der Fidor Bank an, die somit der günstigste Anbieter ist. Das Fidor Geschäftskonto besitzt jedoch einige Schwächen, weshalb man es nicht eindeutig als besseres Geschäftskonto bewerten kann. Unternehmer müssen abwägen, ob ihnen ein besserer Service und die Möglichkeit Bargeld vor Ort einzuzahlen die Kosten einer Filialbank oder Sparkasse wert sind.

Kostenlose Bankkarte beim Einsteiger Geschäftskonto

Bei der Commerzbank wurden Kunden beim Klassik Geschäftskonto jährlich 10€ für die Bankkarte berechnet. Zum 01.01.2020 hat die Commerzbank die Kontoführunsgebühr des Klassik Geschäftskontos erhöht, aber immerhin 10 Freiposten und eine girocard in die Kontoführungsgebühr inkludiert. 

Die Angebote der Filialbanken lassen sich nun etwas besser vergleichen, da fast alle Anbieter ihren Kunden zumindest eine Bankkarte zum Geschäftskonto kostenlos anbieten. Allerdings hat man nun nicht mehr die Möglichkeit Gebühren durch einen Verzicht auf die Bankkarte zu sparen. 

Günstige Bareinzahlungen auf das Geschäftskonto möglich

Bareinzahlungen zählten bei der Commerzbank bisher als normale Buchung und kosteten somit entweder 0,15€ (am Einzahlungsautomat) oder 1,50€ (bei Einzahlung am Schalter). Inzwischen wurden jedoch neue Gebühren eingeführt, wodurch eine Einzahlung am Schalter 2,50€ und am Einzahlungsautomat 1€ kostet. Bei den beiden Premium Geschäftskonten sind monatlich 10 beleghafte Buchungen inklusive, die auch für Bareinzahlungen genutzt werden können.

Die Einzahlung von Bargeld auf das Commerzbank Geschäftskonto ist in den letzten Jahren etwas teurer geworden. Allerdings haben viele andere Filialbanken und Sparkassen ihre Konditionen für Bareinzahlungen stärker angezogen, so dass die Commerzbank im Vergleich weiterhin gut dasteht. Die Postbank verlangt zum Beispiel seit Ende 2019 mindestens 3€ je Bareinzahlung auf das Geschäftskonto.

Die Commerzbank unterhält sehr gute Einzahlautomaten, an denen sich größere Mengen Scheine und bis zu 1.000 Münzen je Vorgang einzahlen lassen. Um die Kosten zu reduzieren können Selbständige und Unternehmen ihre Bareinnahmen sammeln und diese erst in größeren Mengen zur Bank bringen.

Geld abheben immer kostenpflichtig

In Sachen Geld abheben sind die Konditionen der Commerzbank jedoch schlechter als die der Konkurrenz. Bei den meisten anderen Geschäftskonten ist das Geld abheben an eigenen Geldautomaten normalerweise kostenlos bzw. es fallen normale Buchungskosten an (beleglos am Automaten und beleghaft am Schalter). Bei der Commerzbank kostet eine Abhebung am Automaten allerdings 1€ (an Automaten der Commerzbank und der Kooperationspartner (CashGroup)) und 2,50€ je Abhebung und Auszahlung am Schalter bzw. an der Kasse.

Bei den Geschäftskonten Premium und Premium plus hat man immerhin 10 kostenlose Abhebungen im Monat inklusive. Das "kleine" Geschäftskonto verliert aufgrund der kostenpflichtigen Abhebungen jedoch etwas an Boden gegenüber der Geschäftskonten der anderen Filialbanken. Unternehmer, die häufiger Bargeld von ihrem Geschäftskonto abheben müssen, sollten diese extra Kosten jedoch bei der Wahl ihres Geschäftskontos berücksichtigen.

Commerzbank Geschäftskonto - Bareinzahlungen im Vergleich mit der Konkurrenz

Wer sehr oft Bargeld auf sein Geschäftskonto einzahlen muss, dem macht die Commerzbank ein gutes Angebot für eine Filialbank. Einzahlungen am Automat am Schalter (2,50€) sind inzwischen auf dem Level der direkten Konkurrenz (Deutsche Bank oder HypoVereinsbank). Bei den Premium Konten sind monatlich sogar 10 Bareinzahlungen (oder Abhebungen) inklusive, was für die meisten Unternehmen mit Bedarf an Bareinzahlungen reichen sollte.

Andere Filialbanken wie z.B. die Deutsche Bank werten Einzahlungen am Automaten weiterhin als beleglose Buchung, was zu geringeren Kosten führt. Allerdings kann man an den Automaten der Deutschen Bank nur Scheine einzahlen.

Die Commerzbank punktet daher bei Einzahlungen von Hartgeld. Die Einzahlautomaten können sehr schnell größere Mengen Münzen verarbeiten. Die Automaten der meisten Konkurrenten akzeptieren dagegen nur Scheine, so dass man sich für die Einzahlung von Hartgeld an den Schalter bzw. die Kasse wenden muss, was deutlich höhere Kosten verursacht. Wer somit häufiger Münzgeld auf sein Geschäftskonto einzahlen muss oder ein günstiges Geschäftskonto bei einer Filialbank sucht, macht mit der Wahl der Commerzbank nichts verkehrt.

Premium Geschäftskonten der Commerzbank

Bisher sind wir nicht direkt auf die beiden Premium Geschäftskonten der Commerzbank eingegangen, was wir hier nachholen wollen. Vorwegnehmen kann man, dass sich das Premium Geschäftskonto für viel Gründer, bzw. Unternehmen die nicht älter als 3 Jahre sind, lohnen kann, da die Kontoführungsgebühr in den ersten 2 Jahren dann nur 14,90€ beträgt.

Beide Premium Geschäftskonten haben eine besonders gute Ausstattung und beinhalten viele Freiposten, digitale Schnittstellen und eine bzw. zwei Premium Business Kreditkarten mit einer Rückvergütung von 0,55% auf Kartenzahlungen. Beide Konten beinhalten 10 Bargeldein- bzw. Bargeldauszahlungen je Monat. Im Vergleich mit der Konkurrenz sind diese Freiposten besonders für Bareinzahlungen interessant. Die Commerzbank verfügt über sehr gute Einzahlungsautomaten, die auch von Geschäftskunden genutzt werden können. Wer Bargeld auf sein Firmenkonto einzahlen muss, kann dies als Kunde eines Premium Geschäftskontos bei der Commerzbank zumindest bis zu 10 mal im Monat kostenlos erledigen.

Unterscheiden tun sich die Premium Geschäftskonten bei der Anzahl der Freiposten für beleglose Transaktionen. Beim Kontenmodell Premium sind 75 Buchungen inklusive und beim Kontenmodell Premium Plus sogar 750 im Monat. Genau wie bei den kostenlosen Kreditkarten und den Schnittstellen gilt auch bei den Freiposten zu beachten, dass diese über eine höhere Kontoführungsgebühr erkauft werden. Nutzt man die Extras nicht bzw. benötigt keine solche hohe Anzahl an Freiposten, reicht unter Umständen ein kleineres und günstigeres Geschäftskonto.

Kann man auf die Annehmlichkeiten einer Filialbank verzichten, lassen sich Kontoführunsgegbühren und Buchungkosten sogar komplett vermeiden: Kostenlose Geschäftskonten im Test

Fazit Geschäftskonto Commerzbank:

Aufgrund einiger Konditionsanpassungen hat das Commerzbank Klassik Geschäftskonto leicht an Attraktivität verloren. Auszahlungen sind im Vergleich mit einigen anderen Geschäftskonten teuer. Allerdings werden vermutlich die wenigsten Selbständigen und Freiberufler häufiger Bargeld von ihrem Geschäftskonto abheben müssen. Punkten kann das Konto dagegen mit einer günstigen Kontogebühr und fairen Preisen für Bareinzahlungen. 

Die Geschäftskonten der Commerzbank und den angebotenen Service benötigen in der Regel allerdings nur größere Unternehmen bzw. Unternehmen, die regelmäßig Bargeld einzahlen müssen. Kleinunternehmer (natürliche Personen), die keine Filialbank benötigen,  empfehlen wir das kostenlose Angebot von Fyrst. Kleinere und mittelgroße Unternehmen bis ca. 200 Buchungen fahren mit dem Klassik Geschäftskonto der Commerzbank jedoch gut. Größere Unternehmen oder z.B. Ebay Profiseller (viele Kontobewegungen) sollten sich zusätzlich das große Geschäftskonto der HypoVereinsbank ansehen, wenn sie eine Filialbank benötigen.

Für Selbständige und Unternehmen mit sehr vielen Buchungen, die keine Beratung oder Geschäftsstellen vor Ort benötigen, ist dagegen das kostenlose Geschäftskonto der Fidor Bank sehr interessant. Die Fidor Bank ist eine der wenigen Banken ohne Buchungskosten, wodurch man ein wirklich komplett kostenloses Geschäftskonto erhält. Allerdings eröffnet die Fidor Bank ihr Geschäftskonto nur für Selbständige, Freiberufler und GmbHs.